Godox DP400III Studio Flash GN65 – der Dicke

Seit wir angefangen haben zu fotografieren werden unsere Blitze immer größer und größer. Daher ist eine logische Folge nur, dass jetzt auch mal ein Studioblitz ins Inventar aufgenommen wurde.

Dieser Artikel wurde von mir selbst gekauft, jedoch wurde mir im Anschluss ein Teil wieder gutgeschrieben. Das hat aber, wie immer, keinen Einfluss auf den Bericht. Dieser Beitrag enthält Amazon & Ebay Affiliate Links, wodurch ich eine Provision erhalte, wenn Ihr Produkte über diesen Link kauft. – Alle Einnahmen fließen wieder in den Blog –

Allgemeines

Wir haben uns für den Godox DP400III (LINK) entschieden, weil er alle wichtigen Eigenschaften erfüllt. Der Preis ist wie von Godox gewohnt, gemessen an der Leistung, niedrig und die Qualität wie immer gut. Ein Einstelllicht und die Kompatibilität zu den Godox-Sendern wie dem X2T-S (LINK) waren ebenfalls Pflicht. Details folgen später in diesem Artikel.

Gewicht

Die Leistung fordert natürlich ihr Tribut. In diesem Fall in Form von Gewicht. Ohne Anbauteile kommt „der Dicke“ schon auf 2,7 kg.

Das ist ordentlich aber für die Leistung völlig OK. Ohnehin ist dieser Blitz dafür gedacht (wie der Name sagt) fest in einem Studio verbaut zu werden, wo das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt.

Leistung

Ich habe keinen anderen so starken Blitz um die Leistung vergleichen zu können. Jedoch konnte ich etwas probieren, was ich schon lange einmal machen wollte. Gegenlicht aufblitzen. Hierfür habe ich eine 120er Octobox montiert und bin raus in die pralle Sonne. Ich kann nur sagen: Der Blitz ist hell! Und dafür mehr als geeignet.

Es juckt mich schon in den Finger einen Powerpack zu besorgen und damit mal ein echtes Model gegen einen Sonnenuntergang zu shoot – vllt. mit einer noch größeren Softbox – das wäre doch mal nice.

Einstelllicht

Das Einstelllicht war wichtig für mich. Es spart einfach noch einmal Zeit den Blitz ideal zu positionieren.

Das Licht hat richtig Power! Angegeben ist auf der Birne 150 W:

Und gemessen habe ich tatsächlich 148 W (156 W – 8 W ohne Einstelllicht). Aber ob es sich um LED oder Halogen handelt konnte ich nicht erkennen.

Tatsächlich überlege ich diese Lampe auch als Videolicht zu nutzen. Denn was besonders nice ist, dass die Birne austgeauscht werden kann und für ca. 7-10 Euro erhältlich ist (Link). Ist sie also nach einem ½ Jahr runtergerockt tut es auch nicht weh, sie einfach auszutauschen.

Anschlüsse

Der Blitz bietet neben einem freien Gewinde auch eine Durchführung für Schirme. Beides wirkt solide und ich würde mir keine großen Sorgen machen. Einziger Kritikpunkt: Die Durchführung hat mal wieder eine Querschraube, so kann der Schirm theoretisch herausrutschen (gerade bei Wind). Das hätte man sich noch leisten können.

Die Bowens-Aufnahme macht einfach Spaß. Sie wirkt solide, lässt sich gut entriegelt und hat wenig Spiel, so dass es einfach ein befriedigendes Gefühlt ist einen Schirm „ein-zu-klicken“.

Display

Das Display ist zwar nur einfarbig, kann aber auch bei starker Sonne sehr gut abgelesen werden. Auf der Kamera ist es etwas schwer zu erkennen, aber mit dem bloßen Auge hatte ich da wirklich garkeine Probleme.

Sender

Ich verwende schon lange den Godox X2T-S (Link) und dieser hat auch einfach funktioniert. Hier gibt es nichts zu berichten – geht einfach.

Was Fehlt

Leider hat der Blitz keinen Akku. Da aber schon alleine das Einstelllicht 150 W zieht, wäre es wohl mit 2 großen NP-Akkus nicht getan (zum Vergleich hier der GVM 60 W – Link). Und mit 4 oder sogar mehr Akkus wäre der Blitz schlichtweg zu schwer. Daher hilft für die Outdoor-Anwendung vermutlich nur eine Power-Pack (Link).

Fazit

Der neue große Junge im Team hat so einiges drauf. Wir haben noch lange nicht alles probiert, aber wir sind bisher zufrieden und überlegen gerade wo wir ihn dauerhaft (aber abnehmbar) montieren könnten.

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