Boling BL-P1 RGB-Licht

Heute mal ein kleiner Test für ein Videolicht. Der Hersteller ist Boling, der einen ähnlich guten Ruf hat wie Godox. Wir erwarten also gute bis sehr gute technische Ergebnisse zum moderaten Preis.

Der Hersteller hat uns einen Rabatt für diese Produkt geboten, wenn wir es testen. Wir mussten das Produkt also dennoch bezahlen. Unabhängig davon ist unser Bericht wie immer neutral und sachlich.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich:

  • Ein Microfasertuch
  • Ein Blitzschuhadapter
  • Ein Ladekabel USB-A auf USB-C
  • Eine Tasche in der ein Sechskantschlüssel ist

Preis:

Die Leuchte kostet auf Amazon ca. 160 Euro (Link)

Optik und Haptik

Das Licht fühlt sich sehr wertig an. Die Spaltmaße sind gut, keine scharfen Kanten oder ähnliches.

Gewicht und Größe

Das Licht wiegt 249 Gramm und ist 14 x 7 x 1,5 cm groß. Eine angenehme Größe, die man schön auf die Kamera packen kann.

Helligkeit

Leider haben wir (noch) kein Luxmeter. Aber das Licht ist so hell, dass es bei 100% Helligkeit (trotz leicht mattierter Frontscheibe) stark blendet. Meiner Meinung nach darf es also gar nicht heller sein.

Funktionen

Am Licht kann man über drücken auf die >SET<Taste zwischen Modi wechseln.

Die Modi sind:

Weiß

Hier kann man die Farbtemperatur wählen. Diese reicht von 2500 K bis 8500 K, was ein extremer Range ist, den man selten ausnutzen wird. Außerdem kann man natürlich die Helligkeit dimmen. Was hier besonders toll ist, ist dass der Dimmer geschwindigkeitsabhängig reagiert. Dreht man schnell am Rädchen schafft man in einer Umdrehung fast 100%. Dreht man aber langsam, dann kann man schön gut auch die einzelnen Prozente einstellen. Daumen hoch dafür.

Farbe

In der Farbfunktion könnt ihr den Gamutwert der gewünschten Farbe einstellen. Ihr wisst nicht welchen Gamutwert die gewünschte Farbe hat? Kein Problem. Die Farbskala neben dem Display zeigt euch den Gamutwert.

Außerdem könnt ihr die Sättigung einstellen. Das habe ich bisher noch nie gesehen. So könnt ihr die Farbe also zum Beispiel auf Grün stellen und dann die Sättigung herunter drehen, bis es z.B. Mintgrün ist oder am Schluss fast weiß mit ganz leichtem grünen Stich.

Programmierte Modi

Hier gibt es 3 Zeilen, hinter denen sich jeweils 3 vorprogrammierte Modi befinden. Durch drücken auf das FN-Rädchen könnt ihr die Zeilen durchwechseln:

  1. Zeile -> A = Gewitterblitzen schnell, B = Gewitterblitzen langsam, C = Gewitterblitzen ganz langsam
  2. Zeile -> A = Farbübergänge langsam, B =  Farbübergänge schnell, C = Flammeneffekt
  3. Zeile -> A,B,C 3 verschiedene Blaulichtfunktionen

Laufzeit und Temperatur

Ich habe die Weißfunktion genutzt und 5500 K, vermutlich wird hier am meisten Akku verbraucht. Die Leuchte hielt 1:58, also fast genau 2 Stunden durch. Wenn ihr nicht „vollgas“ gebt könnt ihr aber auf deutlich längere Zeiten kommen. Beim Test erreichte die Leuchte hinten eine Temperatur von ca. 44 °C und am „Griff“ ca. 31 °C.  Das ist auf jeden Fall in Ordnung. Man kann sie ohne Bedenken anfassen und Brandgefahr besteht dadurch auch erst mal nicht.

Ladedauer

Die Leuchte kann mit 5V und 2.4 A mit einem USB-C Anschluss geladen werden. Das ganze dauert dann auch wieder 1 Stunde und 58 Minuten.

Fazit

Das Licht wird jetzt bei den nächsten Videoprojekten zum Einsatz kommen. Es ist wirklich kompakt, wirkt stabil und mit den vorprogrammierten Modi kann man bestimmt etwas lustiges anstellen.

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