Die neue Sony a6400 / APS-C Kamera

Heute wurde auf dem Sony Event in San Diego endlich wieder eine neue APS-C Kamera vorgestellt. Die Sony a6400! Zwar ist es nicht die langersehnte High-End APS-C Kamera, die seit Monaten als a7000 im Netz kursiert, aber trotzdem eine HAMMER Kamera. Was die Kamera alles kann und für wen sie geeignet ist, wollen wir in diesem kurzen Post für euch analysieren.

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Spezifikationen der Sony a6400

Wenn man sich die Liste der Kamera Eigenschaften anschaut, gerät man schon etwas ins schwärmen.

Sie hat angeblich den schnellsten AF (0.02 Sekunden) mit 425
Phasen-und Kontrast-Autofokuspunkten
. Diese decken den Sensorbereich zu 84% ab. Doch das ist noch nicht alles. Sie besitzt, wie die Sony a9 auch, einen Echtzeit Augen-AF und Objektverfolgung. Wirklich beeindruckend oder?

Der APS-C Sensor hat 24.2 MPixel und ist mit dem neusten BIONZ X Prozessor ausgestattet!

Das Display ist jetzt auch nach oben schwenkbar (wie bei der Sony a5100) und eignet sich dadurch perfekt zum Vloggen oder für Selfies! Die Youtuber unter uns werden sie lieben

Die Serienbildgeschwindigkeit ist auch nicht schlecht. 11 Bilder pro Sekunde mit mechanischem Verschluss und immerhin noch 8 Bilder pro Sekunde mit „Silent-Shutter“ und kontinuierlichem AF/AE tracking.

4K kann die Sony a6400 natürlich auch. Full-HD mit 120 fps sind ebenfalls kein Problem. Und das beliebte S-Log Profil ist selbstverständlich auch mit an Board, genauso wie ein Mikrofon-Eingang. Dem Video steht nichts mehr im Weg!

Bessere Akku-Laufzeit, obwohl die „alten“ NP-FW50 Akkus verwendet werden. Der Akku hält im realen Test und bei 4k ca. 1,5 Stunden. Im direkten Vergleich zur a6500, die nur ca. 1 Stunde durchhält, ist das schon ein deutliches Plus, das durch den effizienteren Prozessor kommt.

Kein Temperatur Problem mehr, wenn man in 4K filmt und
das Display wird nicht mehr abgedunkelt, was sehr hilfreich bei starker Sonneneinstrahlung ist! Bei den alten Modell wird das Display dunkler, wodurch man nur noch schwer was erkennen kann.

Bessere Übersicht (und Erklärung) welche Buttons belegt werden können und mit was. Das Sony Menü wird immer übersichtlicher. Yeah!

Und zu guter letzt… Keine automatische Abschaltung bei 29:59 Minuten. Man kann endlich längere Videos am Stück aufnehmen!

Max Yuryev war auf der Sony Veranstaltung in San Dieogo und hat es in seinem Video sehr gut zusammengefasst und die interessantesten Dinge getestet und verglichen. Schaut mal rein.

Verfügbar soll sie ab Februar 2019 sein und ca. 1050 € kosten. Hammer!!

Hier gibt es noch ein paar Fotos von der Sonyalpharumor und der Sony Seite.

Vergleich Sony a5100, a6000, a6300, a6400 & a6500

Mit wem muss die Sony a6400 eigentlich in den Ring steigen und sich vergleichen? Beginnen wir zuerst einmal mit den Konkurrenten aus dem eigenen Haus – die Sony a5100 und die a6xxx -Reihe. Es sind zwar noch nicht alle Infos zur a6400 bekannt und es gibt auch noch keine „realen“ Testfotos, aber die Specs lesen sich schon mal sehr gut 🙂

Falls Ihr noch weitere Infos oder Fragen habt, dann schreibt es uns doch gerne in die Kommentare.

Hier findet ihr die einzelnen Kameras auf Amazon:

Sony a5100

Sony a6000

Sony a6300

Sony a6400 (Sony Seite)

Sony a6500

Nachteile der Sony a6400

Es ist aber nicht alles perfekt an der neuen Sony Kamera. Es fehlt ihr z.B. ein IBIS, mit dem der Sensor bzw. das Bild stabilisiert wird. Diesen hatte die a6500 beispielsweise schon vor zwei Jahren integriert, liegt aber auch fairerweise preislich über dem der a6400.

Ein weiterer Nachteil ist, dass bei der Verwendung eines Mikrofons, das tolle Display verdeckt wird. Hier wäre ein Display, das zur Seite klappbar wäre deutlich besser.

Noch ein kleiner Kritikpunkt sind die alten Akkus. Hier wären die neuen NP-FZ100 Akkus von Sony der Hammer!

Wenn es ein bisschen mehr sein darf, können wir euch nur die neue Sony a7III ans Herz legen (Link zum Beitrag).

Fazit

Eine grandiose Kamera! Wirklich! Tolle Features zu einem akzeptablen Preis von 1.050 €. Dafür bekommt man unter anderem ein schwenkbares Displays für Selfies, 4K -Video-Maschine, und einen super schnellen AF inkl. Augen-AF. Durch die mittlerweile riesige Auswahl an E-Mount Objektiven ist den Anwendungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Die Kamera eignet sich eigentlich für sehr viele Anwender, die nicht unbedingt eine Vollformat-Kamera benötigen und lieber eine kleine Kamera haben wollen.

Fürs Vloggen mit einem Aufsteckmikrofon eignet sie sich dann aber doch wieder nur bedingt, zumindest verliert man den Vorteil des Klapp-Displays, wie an dem nächsten Bild deutlich zu sehen ist.

Von der a6300 / a6500 würde ich vermutlich nicht auf die a6400 „upgraden“, weil vermutlich bald eine weitere Kamera von Sony vorgestellt wird… wir warten auf die Sony a7000 🙂

P.s.: Vergisst bitte nicht die Verlosung, die noch bis zum 31.01.2019 geht! Weitere Infos findet ihr im folgenden Beitrag „Rückblick 2018 & Verlosung„. Also schnell abckecken – es lohnt sich!



10 Gedanken zu “Die neue Sony a6400 / APS-C Kamera

  1. Moinsen 😀

    Also 1050€ ist vom Preis her ja schon mal günstiger als die letzten Vorstellungen der Kamerahersteller (A7 III, Eos R etc.), aber ich hätte trotzdem lieber eine 6100 oder etwas in der Richtung gesehen. Es ist ja immer noch ein stolzer Preis und ich bleib da dabei da wird mir generell im Moment zu hochpreisig geplant und für den Einsteiger wäre mal wieder ein Update fällig.

    1. Hey Hey,
      Da gebe ich dir vollkommen recht. Im unteren Segment fehlt definitiv eine neue Kamera. 👍
      Ich glaube aber, dass die Preise für sie a6300 bzw. A6500 nochmal “droppen” werden. Somit wären die vielleicht wieder bezahlbar.

      Hab erst vor ein paar Tagen die a6300 für einen super guten Preis beim Foto-Leistenschneider in Frankfurt gekauft. 😍 hab mich da auch schon gewundert, wieso der Preis mittlerweile so tief ist und hab schon auf eine neue Kameravorstellung spekuliert 😉

      Mit was fotografierst du zurzeit?
      Der Animal Eye AF ist für dich doch perfekt oder? 🙃

        1. Das ist auch ein Argument und natürlich auch eine tolle Kamera 👍
          600mm auf APS-C ist schon ein Wort. Nicht schlecht!!
          Hab letztens erst ein 500mm auf Vollformat getestet und fand das schon heftig 😅

  2. Da hat Sony leider echt nichts Gutes aus dem Hut gezogen. Ich durfte die Kamera selbst über mehrere Wochen testen, war aber am Ende leider sehr enttäuscht von der Kamera. Gerade die Menüführung nimmt einem jeden Spaß am fotografieren. Bin gespannt auf die X-T30 von Fujifilm, nachdem bereits die X-T3 Kamera des Jahres geworden ist – da kriegt man wenigstens Qualität für sein Geld.

    1. Echt? Das ist natürlich schade… ich finde es einen sehr guten Nachfolger der a6300. Man muss da halt immer den Preis noch im Auge behalten. Die X-T3 ist doch um einiges teurer als die a6400 oder?

      Ich glaube, dass wir in ein paar Monaten eine neue Präsentation sehen werden mit der a6500 Nachfolge. Und die wird dann sicher ein paar mehr Features beinhalten. 👍😊

      Aber Sau cool, dass du sie schon testen konntest. Das hätte ich auch gern!! 😬

    2. So ein Blödsinn. Die a6400 ist nur eine in einigen Dingen verbesserte a6300, die wiederum eine verbesserte a6000 ist.
      Somit behauptest du, dass alle Kameras von a6000 bis a6500 „nichts Gutes“ sind.

      Selten einen solchen Humbug gelesen.

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