Mein erster eigener Kameragurt – für Peak Design Anchor Links

Wer uns schon länger folgt weiß, dass ich schon den ein oder anderen Kameragurt getestet habe (Beitrag). Hier geht es aber um den ersten „selbst“ gemachten Kameragurt.

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Seit einiger Zeit verwende ich den „Capture Lens“ von Peak Design (Beitrag folgt irgendwann). In diesem Zuge bin ich auch auf den Peak Design Capture (Link) und auf die Anchor Links (Link) umgestiegen.

Außerdem hat mich schon länger gestört, dass der bisherige Kameragurt nicht doppelt abgesichert war. Die Kamera hing nur an einem „Haken“. Macht der Fotograf hier einen Fehler gibt es keine echte Sicherung. (Ja ich weiß es liegt dafür ein Schnürchen bei, aber das ist so umständlich, dass es eh niemand verwendet)

Also habe ich das Internet durchsucht. Die „normalen“ Kameragurte unterscheiden sich nicht groß in der Funktionsweise. Es gibt immer einen Haken (welche Form auch immer dieser hat), der an der Platte eingehängt wird, oder die Kamera wird mit zwei Haken an den vorhandenen Ösen befestigt. Auch Peak Design bietet so etwas an. Allerdings ist das dann auch nicht abgesichter – Löst sich eine Befestigung, fällt die Kamera trotzdem herunter. Außerdem verfügt der Peak Design Gurt über keinen Slider-Mechanismus. Ich hasse es, wenn der Gurt die Schulter hoch und wieder runter rutscht. Also musste ich etwas „selber“ machen.

Komponenten

Bei der Auswahl der Materialien habe ich auf Kunstleder, Jersey, Baumwolle und Stahl gesetzt.

Das Gurtband selbst ist aus grauer Baumwolle (25mm – Link), das Schulterpolster aus Jersey und Kunstleder (Restteile), mit einem Futter aus Vlieseline – darunter schwitzt man deutlich weniger – , und die Slider sind aus Stahl (Link). Außerdem habe ich Verschlüsse aus Stahl verwendet, damit ich auch im Sitzen den Gurt an- und ablegen kann (Link). Um die Zwischenteile auch auf ein höchstes Niveau von Sicherheit anzuheben habe ich dort noch einmal je zwei Schraubniete verwendet (Link). Aus einem kleinen Stück (Restteil) veganem Leder habe ich noch eine kleine Speicherkartentasche gemacht.  Das letzte auf der Einkaufsliste waren zwei Anchor Links von Peak Design (Link).

Alles bestellt und schon kann man den Gurt „selber“ zusammennähen.

„Selber“ machen

Warum „selber“ immer in Anführungszeichen steht? Naja – Meine Nähkünste sind eher mangelhaft ausgeprägt. Deshalb hat meine Freundin diese Aufgabe übernommen.

Was sie genau gemacht hat erklärt sie euch bei Bedarf mal in einem extra Beitrag.

Test

Etwas Angst hatte ich, ob die Slider wirklich gut am Gurt hoch und runter rutschen. Und…. Check! Ja! Das geht super – Als wären die Dinger genau dafür gebaut worden. Ich habe auch einmal mit aller Kraft an den Anchor Links gezogen. Da tut sich nix! Die halten auf jeden Fall.

Inzwischen hat der Gurt einige Shootings hinter sich. Er funktioniert toll, man schwitzt deutlich weniger als unter den Kunststoffteilen und die doppelte Absicherung gibt einem ein gutes Gefühl.

Richtig nice ist auch, dass man die Kamera jetzt zusätzlich zum Gurt in den Capture Clip einhängen kann, wenn es mal über Stock und Stein geht. Klippst man die Kamera aus dem Clip hängt er trotzdem noch am Gurt.

Fazit

Mein Kameragurt ist einfach der Beste! Spaß bei Seite, ich finde meinen Gurt wirklich toll und du solltest auch einen Gurt genau nach deinen Wünschen selbst gestalten.

Was machst du noch hier? – Ab an die Nähmaschine!

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