Mantona Luis junior Retro Fotorucksack – meine Erfahrung

Bei der Suche nach einem Fotorucksack, mit dem man auch mal durch eine Stadt laufen kann, ohne wie ein zu groß geratenes Schulkind auszusehen, bin ich auf den „Mantona Luis junior Retro“ Fotorucksack (Amazon-Link) gestoßen. Da ich nicht so viel in Städten unterwegs bin, waren die Ansprüche relativ gering. Der Rucksack sollte relativ kostengünstig sein (< 100,- €) und Platz für meine Sony a68, mein Sony 16-50mm und mein Sigma 85mm f1.4 bieten. Ein seitlicher Eingriff, um schnell an die Kamera zu kommen, muss sein und natürlich muss noch etwas Platz für eine Brotzeit (am besten abgetrennt) sein.

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Sehr gut gefiel mir der „bagsmart“ von Johannes (Beitrag), aber wir fotografieren oft zusammen und da würde das dann doch komisch aussehen oder? Außerdem würde es für Verwirrung sorgen, wenn beide Rucksäcke genau gleich aussehen würden. Also muss eine Alternative her. Der „Mantona Luis junior“ Fotorucksack war schon lange auf meiner Wunschliste bei Amazon und immer mal wieder im Angebot, was ich eines Tages ganz spontan ausnutzte.

Erster Eindruck

Als ich die Verpackung öffnete, hielt ich prophylaktisch mit dem Gesicht so viel Abstand wie möglich. Zu meiner großen Überraschung kam mir jedoch nicht die übliche Chemie-Gestank-Keule entgegen, die man heute leider von vielen „günstigen“ Produkten gewohnt ist. Er riechte fast nach garnichts. Man musste schon direkt daran schnuppern ,um überhaupt einen Kunststoffgeruch wahrnehmen zu können. Erster Test -> Bestanden.

Die Verarbeitung wirkt gut und hochwertig. Die Nähte sitzen und alles wirkt stabil.

 

Was rein geht

Voll beladen geht so Einiges in den Rucksack. Eine Kamera, 2-3 Objektive, je nach Größe, und Filter finden auch noch gerade Platz. In der Tasche vorne ist genug Platz für den Kameragurt und Kleinkram, in der oben ist genug Stauraum für eine ordentliche Brotzeit (oder Vesper). Der seitliche Eingriff funktioniert einwandfrei und bietet noch ein kleines Täschchen für eine Ersatzspeicherkarte oder Ähnliches.

Die obere Tasche bietet ein großes Fach, mehrere kleine ist ca. 27x15x20 cm (b x l x h) gross, also ca. 8100 cm³.

Ich finde diese Angaben eher schwer vorzustellen und daher hier ein kleines Beispiel:

Der Platz reichte ziemlich genau für 8 x 0,5 Liter Getränkedosen. Das sollte reichen!

Was geht nicht mehr rein

Natürlich ist mit klar, dass nicht genug Platz ist, um zusätzlich Blitze, Funksender, Empfänger oder Ähnliches mitzunehmen. Was ich mir aber trotzdem wünschen würde, wäre eine große, flache Tasche, in die ein Reflektor passt. Gerade für spontane Portraits in der Stadt verwende ich diesen sehr gerne.

Dauertest

Inzwischen verwende ich den Rucksack ein halbes Jahr und gerade für kurze, spontane Ausflüge ist er mir ein treuer Begleiter geworden. Leicht und vor allem bequem erfüllt er genau den Zweck, wozu er geschaffen wurde.

Plane ich jedoch ein „Shooting“ und will Blitze usw. verwenden, greife ich immernoch auf dem Amazon Basic Rucksack zurück. Auch wenn man(n) mit diesem ein wenig aussieht wie Battleboi Basti, es passt aber einfach viel, viel mehr rein.

 

 

5 Gedanken zu “Mantona Luis junior Retro Fotorucksack – meine Erfahrung

    1. Ach, ein ganz kleines bisschen Style darf schon sein.

      Wie man auf den Fotos vllt. ein bisschen erkennen kann weist der Rucksack Schnee und Regen ganz gut ab. Bei einem Tröpfeln hätte ich da keine Angst. Für echten Regen ist eine Regenschutzhülle dabei. Die habe ich bei richtigen Regen verwendet und bisher ging das ganz gut – Sieht dann aber sehr unhübsch aus, wie ein Müllbeutel auf dem Rücken.

      1. Ich bin da eher ein Freund von Funktion über Form =) Regenhülle ist aber schon mal praktisch und ne Mülltüte ist in einem meinem Rucksack immer mit dabei, wenn man mal im Regen fotografieren muss. #BesterRegenschutzEver

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