Ein neues Abenteuer in Bari – Italien

“Reisen ist das Einzige, was man kauft, das einen reicher macht.” – Anonymous

Nach dem tollen Porto Kurztrip war klar, sowas wird wiederholt! Die Frage ist nur: Wann & wohin? – Italien klingt ganz verlockend und Ryanair bietet es mal wieder für einen unfassbar günstigen Preis an (Ich verstehe bis heute nicht, wie sie das schaffen können. Selbst eine Zugfahrt innerhalb von Deutschland kostet mehr). Aber wir wollen uns ja nicht beschweren und es lieber auskosten – Aber wo liegt eigentlich Bari (in Erdkunde war ich noch nie besonders helle…)? 😅

Google weiß einfach alles: Adriaküste, Hafenstadt, Essen sieht lecker aus und für Anfang März sind 15° C auch alles andere als schlecht. Gebongt! Alice und mich machen uns wieder auf die Socken.

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Sehenswürdigkeiten und Essen in Bari

Was ist mir als erstes in Bari aufgefallen? Die Stadt lebt nicht vom Tourismus… zumindest nicht im März. Die Menschen dort sind freundlich, jedoch ohne aufdringlich oder zuvorkommend zu sein. Auf der Straße wird kein Platz gemacht und es wirkt alles etwas hektisch – typisch Italienisch würde ich fast schon behaupten (ich hoffe es fliegen gleich keine Steine…). Aber das Essen schmeckt vorzüglich. Vor allem sind frische Meeresfrüchte sehr beliebt und werden in der ganzen Stadt angeboten – von wegen Pasta und Pizza. Direkt am Hafen kann man, bei einem Stück Brot und einem Bier, den heutigen Fang vom Fischer roh genießen.

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Gutes Essen für wenig Geld bekommt man im Gastronomia del Centro – ein sehr kleines, unscheinbares Restaurant, das Spezialitäten wie z.B. Tiella di riso e cozze (Kartoffeln, Reis und Miesmuscheln) und verschiedene Meeresfrüchte sowie Fische anbietet. Baris Einwohner lieben Focaccia, das in allen Variationen serviert wird. Ob zum Frühstück, Mittagessen oder als Snack.

Die Atmosphäre am Hafen mit den vielen kleinen Bötchen ist beeindruckend und auf eine gewisse Art romantisch 🙂

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Aber Freunde, lasst euch nicht von der herrlichen Sonne Baris auf den Bildern blenden. Es ist nicht alles so wie es scheint. Der Wind im März ist kalt – eiskalt! Da wird ein Spaziergang am Abend doch schnell wieder gegen das Hotelzimmer eingetauscht.

Was sollte man in Bari noch alles gesehen haben? – Sicher die Burg Castello Normanno Svevo und die Altstadt, mit den vielen verwinkelten Gassen und deren hohen Wänden, wo es sicher nicht zum Durchzug kommt. An der Cattedrale di San Sabino sollte man ebenfalls einen Zwischenstopp einplanen.

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Wie ich oben schon erwähnt habe, lebt diese Stadt nicht vom Tourismus. Woran ich das erkenne? Ein Shopping Feeling, wie in einer deutschen Großstadt, kommt hier nicht auf. Denn meine persönliche Shopping-Queen war nicht allzu begeistert und ihre Ausbeute brachte den Koffer nicht zum Platzen…

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Was scheint noch typisch für Bari zu sein? Tauben – jede Menge Tauben. Die Stadt scheint mehr „Ratten der Lüfte“ als Bewohner zu haben. 😉 …

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… aber füttern wollte Alice sie trotzdem.

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Abschließend bleibt nur zu sagen. Es war eine tolle Erfahrung! Es macht unglaublich viel Spaß neue Menschen, Kulturen und vor allem fremdes Essen kennen zu lernen. Ich bin gespannt wohin Ryanair uns noch hinfliegen wird 😛

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5 Gedanken zu “Ein neues Abenteuer in Bari – Italien

      1. merke ich mir mal ! Kurztrips finde ich immer gut ! War mal mit dem Flieger 1 Tag in Dresden und im September gehts 1 Tag nach Berlin. Von Stuttgart knappe Stunde und wenn du morgens um 6 oder 7 Uhr einen Flug bekommst und abends um 22 Uhr zurück ist das echt genial !!!!

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