DJI Mini 3 Pro – Kleine Drohen mit großem Sensor und viel WOW

Bei mir wurde es mal wieder Zeit für ein Upgrade. Nach der DJI Mavic Mini (Link) und der Mini 2 (Link) kommt natürlich die Mini 3 aber dieses Mal als Pro. Diese Drohne eignet sich mal wieder hervorragend für Hochzeitsfotografen und -videografen, als auch für Reisebloggler und Hobbypiloten. Wieso ich mich im Sommer 2024 für die Mini 3 Pro von DJI und nicht für die Mini 4 entschieden habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Kurze Zusammenfassung

Wer nicht den ganzen Beitrag lesen möchte, für den habe ich hier eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Punkte zur Mini 3 Pro

  • Sensor: 1/1,3″ CMOS / Effektive Pixel: 48 MP
  • Verfügt über dual-native ISO und unterstützt HDR-Videos
  • Videoaufnahmen mit 4K 60p, Full-HD 120p
  • Fotos in JPEG & RAW
  • Videos mit D-Cinelike und einer max. Bitrate von 150 MBit/s
  • Gewicht <249 g (meine wiegt 239 g) und damit ohne Drohnenführerschein oder Kenntnisnachweis steuerbar (Versicherung und Piloten-Registrierung bleibt aber Pflicht!)
  • Flugdauer etwas länger mit ca. 34 min
  • Mehr Sensoren zur Hinderniserkennung: Mit Sichtsensoren (vorn, hinten, unten), TOF und APAS 4.0
  • Videos in Horizontaler und Vertikaler Orientierung möglich
  • Blende mit f/1,7 jetzt lichtstärker
  • Preis für die DJI Mini 3 Pro mit RC-N1 Fernbedienung (Standard)
    • DJI Store 659€ – Link
    • Amazon 659€ – Link
  • DJI Mini 3 Pro mit RC (Smart Controller)
    • DJI Store 799€ – Link (Ausverkauft)
    • Amazon 979€ – Link
  • Vergleichsübersicht z.B. zur Mini 2 und der neueren Mini 4 Pro findet ihr hier auf der offiziellen DJI Seite (einfach die gewünschte Drohne auswählen und vergleichen): Link

Verarbeitung und Qualität

Die DJI Drohne ist natürlich super verarbeitet, das ist aber auch keine Überraschung (hätte mich auch gewundert bei DJI). Selbst jetzt, durch die Erhöhung der Anzahl an Sensoren, wurde bei der Verarbeitung keine Abstriche gemacht. Die Arme lassen sich gut ein und ausklappen und fühlen sich nicht zu „dünn“ an.

Der Akku lässt sich auch sehr einfach entnehmen und verfügt jetzt nicht mehr über eine zusätzliche Klappe, wie es bei der Mini 2 noch der Fall war.

Der Akku ist jetzt wieder ein Li-Ion Akku und hat eine Kapazität von 2.453 mAh und einer Energie von 18,1 Wh. Also etwas mehr als bei der Mini 2 aber weniger als bei der Mini 4 Pro.

Was mich stört ist fehlende Befestigung der Propellern für den Transport. Hier könnte DJI ruhig in den Standard Lieferumfang eine Fixierung der Rotorblätter ermöglichen, sodass keine Angst haben müsste da etwas beim Transport zu beschädigen. Hier habe ich mir was auf Thingiverse heruntergeladen (Link zu Thingiverse) und mit meinem 3D-Drucker (Link) selbst gedruckt.

Die Fernbedienung ist wie auch schon bei der Mini 2 super. Sie liegt sehr gut in der Hand, das Smartphone wird sicher geklemmt und da Joysticks lassen sich abschrauben, wodurch sie perfekt verstaubar ist. Klar, wenn man mehr Geld in die Hand nimmt und sich das Paket mit dem smart Controller kauft, hat man definitiv einen besseren Controller in der Hand und benötigt kein Smartphone mehr. Mir war dies den Mehrpreis aber nicht wert.

Neue Sensoren an der Mini 3 Pro

Die DJI Mini 3 Pro besitzt jetzt im Vergleich zur Mini 2 deutlich mehr Sensoren. Die Mini 3 Pro erkennt jetzt zusätzlich zu den Sensoren unten auch Hindernisse die vor oder hinter ihr liegen und vermeidet dadurch Kollisionen. Der Messbereich der Sensoren reicht Vorne von 0,39 bis 25 m und funktioniert bis zu einer Fluggeschwindigkeit von ≤10,5 m/s.

Die Sensoren Hinten haben einen etwas kleineren Messbereich von 0,36 bis 23,4 m und funktionieren auch nur bis zu einer Fluggeschwindigkeit von ≤8 m/s. Sollte aber im normalen Flugbetrieb ausreichen um Hindernisse zu erkennen.

Nach oben oder zur Seite hat die Mini 3 Pro leider keine Sensoren und hier sollte man als Pilot definitiv noch aufpassen um nicht versehentlich in Baumkronen oder so zu fliegen ;). Die Mini 4 Pro hat das Problem dann gelöst und besitzt Sensoren in alle Richtungen und deckt damit den gesamten Bereich ab.

Wenn man in den Gefahrenbereich kommt, dann wird auf dem Display die Entfernung zum Hindernis erst orange und dann rot markiert und es erfolgt ein Warnsignal. Ebenfalls wird die Geschwindigkeit reduziert. wirklich sehr praktisch.

1/1,3″ CMOS Bildsensor

Der Sensor ist ebenfalls ein wesentliche Neuerung an dieser Drohne und ist auch einer der Hauptgründe für mein Upgrade. Der Sensor ist jetzt ein 1/1,3″ CMOS mit 48 Megapixel (Die Mini 2 hatte nur 12 Megapixel und einen 1/2,3″ CMOS). Die Brennweite von 24 mm ist gleich geblieben aber auch die Blende wurde vergrößert auf F1,7, was ebenfalls einen Vorteil bei schlechtem Licht liefert (hier war die Mini 2 in meinen Augen echt nicht stark).

Fotos mit der Mini 3 Pro

Gesetzeslage mit der Mini 3 Pro

Bei der Gesetzeslage hat sich bei der Mini 3 Pro nichts im Vergleich zur Mini 2 geändert. Versicherung und Registrierung ist Pflicht. der Rest entfällt, da die Mini unter 250 gr wiegt und bei der Einführung noch keine Klassifizierungspflicht bestand. Schaut da einfach in meinen alten Mini 2 Beitrag rein (Link zum Beitrag). Weitere Informationen zu dem Thema findet ihr zum Beispiel auf Drohne.de (Link zur Mini 3 Pro Gesetzeslage) oder direkt beim Deutschen Ministerium für Digitales und Verkehr (Link zum BMDV)

Fazit

Ich habe mich für die Mini 3 Pro als Upgrade zu meiner Mini 2 entschieden, da der Sensor deutlich besser ist, die Drohne mehr Sicherheit beim Flug durch mehr Sensoren bietet und durch D-Cinelike jetzt auch ein flaches Bildprofil möglich ist. Ich benutz die Drohne eigentlich fast nur für Hochzeiten und im Urlaub, deswegen möchte ich eine möglichst kleine und Preiswerte Drohne haben, die aber dennoch eine gute Bildleistung erzielt. Der Aufpreis für die Mini 4 Pro und für den smart Controller war mir dann aber vorerst nicht wert (vielleicht dann nächstes Jahr 😉 ).

Ich nutze die Drohne jetzt erst seit ca. 3 Wochen und bin bis jetzt wirklich sehr zufrieden. Die Fotos und Videos sehen wirklich klasse. Wenn Geld keine Rolle spielt, greift zur Mini 4 Pro (Link). Aber wenn ihr mit weniger auch zufrieden seid, dann nimmt die Mini 3 Pro (eventuell auch gebraucht über Kleinanzeigen oder eBay) – mit dieser Drohne macht man nichts falsch.

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