Drohnenaufnahmen – Die Welt von oben

Wer von euch besitzt mittlerweile auch schon eine Drohne bzw. Quadrocopter, weil die Aufnahme aus der Luft einfach spektakulär aussehen? Die Einsatzmöglichkeiten sind unglaublich vielfältig, der Preis überschaubar und die Auswahl riesig. Doch wer von euch nutzt die Drohne regelmäßig? Ich tue es ehrlich gesagt nicht so oft. Zu oft gibt es Flugverbotszonen und andere Hürden. Umso interessierter war ich, als mich die liebe Katja von Idealo zu dem Thema angeschrieben hat. Sie haben im Rahmen der „Idealo Fotowelt“ sich näher mit verschieden Drohnen-Themen beschäftigt. Neben Kauf- und rechtlichen Tipps, haben sie auch verschiedene Analysen in Hinblick auf Nachfrage und Preisentwicklung durchgeführt – Link zum Beitrag. Diese Themen möchte ich in diesem Beitrag nochmal für euch aufgreifen und näher beleuchten.

Anzeige: Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit Idealo.de und wir erhalten eine kleine Aufwandsvergütung. Unsere Beiträge sind und bleiben aber immer ehrlich und wenn wir etwas nicht gut finden, dann sagen wir es auch. Es gibt keine konkrete Absprache über den Inhalt oder eine vorherige Kontrolle.

Falls ihr das Magazin von Idealo noch nicht kennt, dann schaut da unbedingt mal rein. Dort werden viele spannende Themen behandelt wie beispielsweise: „Objektive gebraucht kaufen: Darauf solltest Du achten“ oder „Marktüberblick: Daten und Analysen rund um Kameras“.

Bei dem Artikel „Drohnen mit Kameras: Tipps zu Kauf, Bedienung und Rechtslage“, auf den ich mich in diesem Beitrag beziehe, fand ich vor allem das Kapitel „Rechtslage bei Drohnen“ und „Was kostet eine gute Drohne mit Kamera“ super gut zusammengefasst und hat mich etwas zum Nachdenken angeregt. Wieso? Dazu kommen wir gleich.

Kleine Übersicht zur Rechtslage beim Drohnenfliegen

Ich versuche für euch die wichtigsten Punkte bezüglich der Rechtslage kurz zusammenzufassen (soll nur einen Überblick sein):

  • Seit Januar 2021 gibt es die neue EU-Drohnenverordnung
  • Es gibt drei Risikoklassen:
    • A1: Fliegen in der unmittelbaren Nähe von unbeteiligten Personen (nur Drohnen bis 900 g dürfen in dieser Klasse fliegen)
    • A2: Bis zu 30 Meter Abstand zu unbeteiligten Personen
    • A3: Bis zu 150 Meter Abstand zu unbeteiligten Personen
  • Weiterhin gibt es die Unterscheidung in unterschiedliche Gewichtsklassen, die dann regeln ob und welchen Führerschein man benötigt:
    • C0: Gesamtgewicht maximal 250 Gramm (kein Führerschein notwendig)
    • C1: Gesamtgewicht maximal 900 Gramm (kleiner Führerschein bzw. EU-Kompetenznachweis)
    • C2: Gesamtgewicht maximal 4.000 Gramm (kleiner Führerschein bzw. EU-Kompetenznachweis mit einem Mindestabstand von 150 Metern zu unbeteiligten Personen oder EU-Fernpiloten-Zeugnisses)
    • C3 und C4: Gesamtgewicht maximal 25 Kilogramm (großer Führerschein bzw. EU-Fernpiloten-Zeugnisses)

Mit meiner DJI Mini 2 (Link zum Beitrag) liege ich unterhalb der 250 g Grenze und benötige somit keinen Führerschein – Werde ich aber demnächst trotzdem machen, um für die Zukunft bestens vorbereitet zu sein 😊

Was mir aber nicht so direkt bewusst gewesen ist und ich erst beim Lesen des Ratgebers bemerkt habe war folgendes: „Grundsätzlich sind Drohnen mit Kameras in Deutschland erlaubt. Für die Nutzung einer Video- oder Fotokamera gelten allerdings scharfe Regeln. So benötigen alle, die mit der Drohne nicht nur Bilder oder Videos für den privaten Zweck erstellen, eine Genehmigung für das jeweilige Bundesland.“ Bedeutet das, dass wenn ich für ein Shooting die Drohne einsetze, ich eine Genehmigung von meinem Bundesland benötige? Verrückt! Das war mir neu. Diese Infos und noch viel mehr findet ihr im Magazin von Katja und ihren Kollegen.

Wem das nicht reicht und wer sich lieber den vollständigen Behörden-Text geben möchte, kann in der Regel auch auf der Seite seines Bundeslandes die Regulierungsbestimmungen nachlesen. Hier ein Beispiel für Baden-Württemberg (dem schönsten Bundesland – ihr könnt gerne versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen) – Link zur BW-Seite.

Wie teuer ist eine Drohne?

Ein weitere sehr cooles Thema ist die Preisentwicklung von Drohnen. Wir alle kennen das, gefühlt wird alles immer teurer – vor allem bei technischen Gerät ist es am schlimmsten. Aber ist das bei Drohnen auch der Fall?

Die Grafik von Katja zeigt das ganz deutlich…

Quelle: 18.12.2021 Link: https://www.idealo.de/magazin/technik/fotografieren-mit-drohnen

An der Preisentwicklung wird deutlich, dass sich der durchschnittliche Preis für eine Drohne in den letzten 2 1/2 Jahren mehr als verdoppelt hat. Aber woran kann das liegen? Corona? Chip-Mangel? Oder gibt es einfach mehr Drohnen, die deutlich besser sind (und damit auch teurer)? Machen wir doch einen einfachen Vergleich. Ich habe mir damals die DJI Mavic Mini und später den Nachfolger, die DJI Mini 2, gekauft. Beide in der Fly-More Combo. Wie hat sich der UVP-Preis zwischen den beiden Drohnen entwickelt?

UVP für die Fly more Combo:

An diesem Beispiel sieht man die Preissteigerung deutlich, wenn er hier auch nicht ganz so extrem ausfällt. Aber zu dem Durchschnittspreis von Drohnen kommt noch die Tatsache dazu, dass es jetzt mehr „Profi-Drohnen“ für normale Endkunden gibt und die auch gerne gekauft werden. Sogar FPV Drohnen sind jetzt kein Nerd Thema mehr, seitdem DJI da mit eingestiegen ist – Link zum Preisvergleich.

Fazit

Mir hat dieser Beitrag von Katja mal wieder vor Augen geführt, wie selten ich meine Drohne verwende und wie teuer so etwas sein kann. Klar brauch ich sie ab und zu mal zum filmen (oder rede ich mir das nur ein?!). Und dann kommt auch noch der ganze bürokratische Aufwand und die doch recht komplizierte Rechtslage hinzu. Zum Glück gibt es dann sehr gute Ratgeber und Hilfen im Netz, die einem da weiterhelfen können. Am Ende bleibt die Frage: Lohnt sich der Aufwand und die Kosten? Von meiner Seite aus ein ganz klares: JA! Ich will meinen kleiner Begleiter auch nicht mehr missen… egal wie oft er zum Einsatz kommt.

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