K&F Concept Variabler ND-Filter ND2-ND32

ND-Filter sind nicht nur für Videografen und Movie-Creator interessant, sondern auch für Fotografen, die gezielt Langzeitbelichtungen machen wollen. Ich wollte unbedingt wieder einen variablen ND-Filter haben, um auch bei Sonnenschein und gutem Wetter mit S-Log 2 (und den damit verbundenen hohen ISO) vernünftig filmen zu können. Mit dem ND-Filter von K&F habe ich einen guten Favoriten gefunden, denn ich unbedingt testen wollte.

K&F Concept hat mir diesen ND-Filter gesponsert (Amazon Link). Gekauft habe ich es regulär über Amazon und bekomme die Kosten als Tester erstattet. Aber keine Sorge – Wir sagen immer unsere ehrliche Meinung.

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Dieser Filter stammt aus der hochwertigen K&F Concept Reihe und soll unter anderem das störende „X“ bei hohen ND-Werten vermeiden. Ihr kennt das sicher noch aus einem alten Beitrag von mir, indem mich das „X“ total gestört hat und euch von diesem „billigem“ ND-Filter abgeraten habe (Link zum Beitrag). Was ich damals nicht wusste, ist das viele variable ND.Filter dieses Problem haben. Für mich als Hobby-Filmer und Fotograf war das schon ein gutes Argument und den Kauf wert. Vor allem fürs Filmen ist so ein variabler Filter super spannend, da z.B. in S-LOG 2 oder anderen flachen Farbprofilen der min. ISO sehr hoch ist und man einfach flexibel und schnell den passenden ND-Filter (ND2-ND32) parat hat. Für Fotos finde ich ihn gerade für Urlaubsreisen, bei denen man nur leichtes Gepäck mitnehmen möchte, recht praktisch. Aber Achtung: Bei vollem Sonnenschein ist ND32 viel zu gering, um eine längere Belichtung zu realisieren. Hier ist ND64 – ND1000 notwendig.

Verpackung

Der Filter wird in einer sehr robusten Kunststoff-Box geliefert, worin der Filter sicher im Rucksack oder Tasche transportiert werden kann, ohne das der Filter zerkratzt oder beschädigt wird. Super praktisch und lobenswert.

Verarbeitung

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Sehr gut und solide aus Metall. Das Gewinde läuft sauber und ohne zu klemmen. Das Abschrauben geht auch sehr einfach durch die geriffelte Oberfläche, wodurch ein abrutschen verhindert wird. Ich fand es immer sehr einfach und vor allem schnell den Filter drauf und wieder runter zu machen (selbst mit Handschuhen im Winter).

Funktionen

Er macht genau das, was er machen soll – Den Sensor abdunkeln und dadurch die Belichtungszeit verlängern. Leider hat er einen leichten Farbstich ins gelb-grüne, der aber ganz einfach mit dem Weißabgleich in der Kamera oder im Bildbearbeitungsprogramm korrigiert werden kann (sieht man an den Testfotos später). Die Homogenität ist aber perfekt. Auch im vollen Anschlag ist kein störendes „X“ oder sonstige Helligkeitsunterschiede zu sehen. So muss das sein! Fairer weise muss man hier aber auch zugeben, dass dieser ND Filter nur bis ND32 geht, statt wie die anderen bis ND400.

Auf den letzten drei Fotos in meiner Reihe sind ein paar Beispielbilder, die ich in Portugal beim Sonnenaufgang gemacht habe. Alle Fotos sind mit der Sony a6300, dem Sony 28F2, bei gleichem ISO (100), gleichem Weißabgleich und gleicher Blende (8) entstanden. Das erste Foto ist ohne Filter entstanden, um den Farbunterschied und den Unterschied der Bewegung am Wasser zu sehen. Die anderen beiden Bilder wurden mit der zweiten ND-Stufe und der letzten ND-Stufe aufgenommen. Vor allem bei der letzten Stufe sieht man deutlich, inwieweit das Wasser glatter wird. Zwar nicht perfekt aber für den Moment und für meinen Zweck ganz passabel.

Preis / Leistung

Der Filter von K&F ist eigentlich recht günstig und kann gegenüber den großen Marken meiner Meinung nach definitiv mithalten. Es gibt zwar günstigere Modelle, die dann aber meistens qualitative Schwächen haben (z.B. ein dunkles „X“ im Bild und keinen homogenen Helligkeits-Verlauf). Auf Amazon kostet das gute Stück aktuell 52,99 € mit einem 67 mm Durchmesser (Amazon Link). Wenn ihr mehrere Objektive habt, würde ich auch immer versuchen den größten Filterdurchmesser zu kaufen und mit den passenden Step-Up Ringen (z.B. die von XCSOURCE oder Lumos) auf die kleineren Objektive zu adaptieren. So spart ihr euch den Kauf von mehreren Filtern. Praktisch oder? 😉

Fazit

Ich bin super zufrieden mit diesem variablen ND-Filter und er ist jetzt ein stetiger Begleiter in meiner Fototasche. Egal ob zum Filmen, für Wasserfall-Bilder oder um einfach das Wasser etwas zu glätten. Ich bin zufrieden! Für ganz sonnige Tage reicht er natürlich nicht, da wird dann eher ein ND1000 benötigt (z.B. den DolDer ND-Filter). ND-Filter können aber auch in „Reihe“ geschaltet werden und multiplizieren sich dann. Damit ist man dann für alles gerüstet.

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