DIY Pixelstick bzw. Digital Light Wall selber bauen

Vor einiger Zeit haben wir den Lichtspiele-Beitrag veröffentlicht. Auf besonderes Interesse traf dieses Bild:

Wie macht man das?

Seither haben uns viele Fragen wegen dieser Technik erreicht, daher haben wir uns entschieden hier ein paar Details zu zeigen.

Zunächst aber:

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How it works

Prinzipiell handelt es sich um eine LED-Leiste. Diese kann eine Zeile oder eine Spalte eines Bildes darstellen. Ein Mikrocontroller flippt nach einer gewissen Zeit auf die nächste Zeile/Spalte um. Jetzt muss man die Leiste nur noch festhalten und sich senkrecht (und möglichst gleichmäßig) dazu bewegen. Ich hoffe hier kannst du erkennen was ich meine:

Darstellung des Ablaufs

Natürlich muss man nicht zwangsläufig ein Bild „projizieren“ auch viele andere Ideen wie zum Beispiel „Farben-ziehen“ ist möglich.

Gezogene Lichter

Wo es die Software gibt

Klingt jetzt erstmal kompliziert aber jemand hat da mal was vorbereitet:

Auf MROSSPHOTO habe ich eine tolle Anleitung inklusive Einkaufsliste gefunden.

Beispielausschnitt der tollen Anleitung von MROSSPHOTOT – Nur die „komplizierte“ Spannungsregelung habe ich durch einen starken DC-DC-Wandler ersetzt (roter Kreis)

Modifikationen

Ich habe nur Weniges modifiziert. Den DC-DC-Wandler (wandelt die hohe Batteriespannung auf die Benötigten 5V runter, siehe unten) habe ich etwas größer gewählt, damit er auch wenn viele LEDs leuchten gut funktioniert. Zusätzlich braucht man somit gar nichts mehr löten – man bin ich faul geworden. Außerdem habe ich die LEDs auf ein Aluprofil geklebt, das leitet die Wärme der LEDs besser ab und erhöht somit die Lebensdauer.

Vergesst bitte auch nicht regelmäßig die Spannungsversorgung auf der LED-Leiste zu wiederholen, sonst muss der ganze Strom durch die ersten LEDs und dann wird es denen zu warm! Jeweils nach circa 15 LEDs habe dich deshalb erneut 5V und GND eingespeist.

Das Arduino-Skript läuft auf meiner Version nicht (Arduino IDE). Ich habe es minimal angepasst. Wer will kann es hier herunterladen. ES IST DIE SOFTWARE VON MROSSPHOTO eben nur minimal geändert, damit sie kompilierbar ist.

ACH JA! Und die Helligkeit ist auf 90% Voreingestellt. Bei einer höheren Helligkeit haben zuvor die „schwarzen“ Pixel trotzdem leicht geglimmt.

Zusätzlich gibt es noch ein Luxus-„Upgrade“: Ich habe als Datenleitung ein Co-axialkabel verwendet und das Aluprofil auch geerdet. Seither gab es keine Fehlerpixel durch Störungen mehr.

Ein Plexiglasrohr und ein Griff aus dem 3D-Drucker machen das Handling einfach bequemer. Am Besten nimmt man gleich ein mattes Rohr oder man mattet es etwas mit Butterbrotpapier ab, so sieht man die einzelnen Pixel nicht mehr so stark.

Butterbrotpapier macht die Übergänge weicher
Butterbrotpapier macht die Übergänge weicher

Einkaufsliste

Einfachheitshalter hier noch einmal die Einkaufsliste:

Die ganze Elektronik habe ich in einer Gummibärchenschachtel untergebracht. Sie kommt irgendwann noch in eine Box aus dem 3D-Drucker…bestimmt.

Elektronik passt ein eine kleine Gummibärchendose – daneben die LED-Leiste

Egal was ihr verwendet denkt bitte daran, dass alle verbauten Teile LEDs haben. Packt also alles gut ein und dunkelt es ab. Ich habe einfach schwarzes Klebeband um die Schachtel geklebt.

Das wars auch schon. Eigentlich ganz einfach. Es darf gebastelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 Gedanken zu “DIY Pixelstick bzw. Digital Light Wall selber bauen

  1. Ich habe den Stick mal mit den Komponenten nachgebaut. Funktioniert eigentlich super.
    Das Programm muss ich aber mal überarbeiten. Das Display sieht nicht gut aus. Wird
    zu oft geleert und neu geschrieben was übel flackert.
    Und eine Sache ist mir auch nicht klar:
    warum muss der Strom durch die ersten LEDs? Die sind alle in parallel geschaltet. Da geht
    nichts durch die LEDs ausser dem Strom den sie selbst verbrauchen. Ich habe nur eine
    Stelle für die Spannungsversorgung für 2m und keine warmen LEDs.

    1. Freut mich wenn es geklappt hat. Das Display ist wirklich nicht perfekt programmiert, ich hatte aber noch keine Zeit das zu optimieren. Der Strom muss nicht wirklich durch aber sehr nah dran vorbei. Wenn es auch ohne geht hätte ich mit viel Mühe sparen können. Danke für den Tipp!

  2. Da ich nicht so der große Programierer bin und ich schon seit einer Woche an meinem sitze , werfe ich langsam das Handtuch ! Eigendlich schade drum weil ich ihn für dei Fotografie sehr gut gebrauchen könnte ! Naja der Wille war da, nur die Ausführung war fürn A…..!! Viel spaß euch weiter hin

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