DolDer X-Pro ND 1000 Filter Test – Langzeitbelichtung

Ein ND-Filter ist echt praktisch, vor allem wenn es ein ND 1000 ist! Bei greller Sonne ermöglicht dieser Filter die Belichtungszeit zu verlängern – coole Effekte sind somit vorprogrammiert! Doch was kann ein günstiger ND-Filter wie z.B. der DolDer X-Pro und welche Größe brauch ich? Das will ich euch in diesem Beitrag zeigen.

Wasserfälle, Flüsse oder Wolken verschwimmen lassen? Mit einem ND 1000 Filter geht das dann ganz easy. 

DolDer X-Pro ND 1000

Ich habe mir den ND Filter von DolDer genauer angeschaut und getestet, weil er auf Amazon für nicht mal 19 € zu haben ist (Amazon Link). Im Gegensatz zu dem variablen ND-Filter von K&F Concept, der uns trotz des günstigen Preises nur mittelmäßig überzeugen konnte (Link zum Test), ist der DolDer X-Pro sein Geld allemal wert. Kann dieser Filter mit den preislich deutlich teureren ND-Filter der „großen“ Marken wie z.B. Hoya oder Haida mithalten? Ich denke schon, aber entscheidet doch am Besten Ihr selbst…

ND-Filter Test Wald

DolDer X-Pro ND 1000

Die Tabelle mit den ND-Werten findet ihr im Beitrag „ND-Filter„. Ein ND 1000 Filter hat eine Durchlässigkeit von 0,1 % und sollte die Belichtungszeit um 10 Blendenstufen erhöhen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass für einen Vergleich alle Parameter der Kamera identisch sein müssen. Und selbst da können sich noch Fehler bei der Belichtungsmessung der Cam einschleichen – ich bin am Anfang auch drauf reingefallen.

ND-Filter Qualität und Weißabgleich

Verfälscht der DolDer ND-Filter den Weißabgleich und wie wirkt er sich auf die Qualität der Bilder aus? In dem Nachfolgenden Vergleich (links ohne und rechts mit ND-Filter – Bild wischen für den direkten Vergleich) sieht man zweimal das gleiche Motiv, dass mit identischer Blende auf 9, ISO auf 100 und manuellem Weißabgleich auf 5100 geschossen wurde. Die Verschlusszeit hat sich von 1/40 s auf 25 s verlängert – das ergibt dann den korrekten Faktor von 1000. Der Weißabgleich wurde, wie auf dem Bild zu sehen ist, deutlich ins gelbe verschoben. Bei der RAW-Fotografie ist eine Korrektur der Bildfarbe (zum Beispiel mit Lightroom) kein Problem. Die Qualität hat nur kaum, wenn überhaupt, darunter gelitten.

 

Und welche Größe sollte man beim Filter wählen? Da habe ich eine kleine Adapterlösung für euch – die Step-Up Ringe.

Step-Up Ringe von XCSOURCE

Wie ihr ja sicher wisst, variieren die Filtergrößen der Objektive recht stark und man weiß ja nie, welches demnächst noch dazukommt (ich träume schon wieder von einem Neuen…). Also habe ich mich entschlossen den Filter mit 77 mm zu kaufen, obwohl der größte Durchmesser bei meinen Objektiven aktuell 72 mm beträgt. Mit einem Step-Up Ring lässt sich das Ganze dann aber leicht adaptieren und auf den gewünschten Durchmesser anpassen. Ich verwende die Step-Up Ringe von XCSOURCE (Amazon Link). Die bieten ein Set von 7 Step-Up-Ringen für nur knapp 9 € an. – Passt also noch ins Budget.

DolDer X-Pro

Fazit zum DolDer X-Pro

Preis-Leistung ist hier definitiv klasse. Der Filter lässt sich angenehm aufschrauben ohne zu klemmen. Trotz der geringen Höhe zum Greifen ist das Abschrauben noch OK. Einziger Nachteil: Wenn der Step-Up Ring nicht fest genug am Objektiv befestigt ist, wird dieser zusammen mit dem Filter abgeschraubt und lässt sich dann nur schwer voneinander trennen.

Der ND-Filter von DolDer reicht für meine Bedürfnisse (leichtes glattziehen von Wasserfällen und Seen) eigentlich ganz gut aus. Ich frage mich aber, ob ein Hoya (klick hier) oder Haida (klick hier), die teilweise mehr als das doppelte kosten, hier noch besser sind? – Habt Ihr schon Erfahrungen damit gemacht?

Dieser Beitrag bzw. dessen Bewertung wurde nicht finanziert oder gesponsert! Die Sachen wurden selbst gekauft und getestet. Dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links, wodurch ich eine Provision erhalte, wenn Ihr Produkte über diesen Link kauft. – Alles für den Blog –

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