Fotorucksack im Test – Amazon Basic & BAGSMART

Einen speziellen Fotorucksack für meine Kamera? Ach, das brauch ich doch nicht. Ich habe doch meinen Burton Daypack Rucksack und kann diesen für mein Kamera-Equipment verwenden… Dies war aber schon immer so eine Notlösung, die eigentlich am Anfang auch ganz gut funktionierte. Als Schutz für die Kamera wurde einfach noch eine zweite gepolsterte Tasche in den Rucksack „geworfen“ – nicht sehr elegant aber funktionell. Mit der Zeit wird das Equipment und die Ansprüche aber immer größer und so muss jetzt endlich mal was neues her.

Die Kriterien für den Fotorucksack

Folgende Kriterien waren mir sehr wichtig:

  1. Genügend Stauräume für mein Equipment (Sony a68,  3 x Objektive, 2 x Blitze, Sender & Empfänger, Akkus, Speicherkarten, Filter und natürlich ein Stativ).
  2. Optisch nicht wie der letzte Mülleimer und am Besten ganz dezent.
  3. Preis bis maximal 120 €

Nach langer Suche wurden drei Favoriten in die nähere Auswahl genommen: Amazon Basic und zwei Bagsmart Rucksäcke (Nennen wir sie mal Nr. 1 – der Große & Nr. 2 – der Hipster. Irgendwie haben die keinen offiziellen Namen – was soll’s, wir sind ja kreativ).

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Amazon Basic

Anfangen möchte ich mit dem günstigsten in der Runde – den Amazon Basic Rucksack direkt – drei mal dürft ihr raten – von Amazon. Der Preis von knapp 40 € ist erstmal überragend und wirklich nur schwer zu toppen.

Er bietet echt viel Stauraum für das ganze Fotoequipment und hat sogar ein Fach für 17 Zoll Notebooks. Das ist wirklich außergewöhnlich (Standard ist hier 15 Zoll oder noch kleiner).

Amazon Basic Fotorucksack Front

Als er ankam und ich ihn ausgepackt habe, meinte meine Freundin so: „ist das ein Schulranzen?“ 😀 – und sie hat recht, er ist wirklich etwas klobig und „unförmig“. Der Hüftgurt ist vielleicht praktisch bei langen Wanderungen, tut aber der Optik keinen Gefallen. Aber es kommt ja bekanntlich auf die inneren Werte an, oder? Das Equipment passt locker rein. Die Fächer sind größtenteils frei konfigurierbar und weich gepolstert. Der Zugriff erfolgt von vorne ohne seitlichen Schnellzugriff. Der Rucksack ist ein reiner Kamerarucksack ohne Daypack – somit ist Verpflegung und Kleinkram für den Urlaub oder Ausflug nicht verstaubar. Schade!

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BAGSMART – Der Große

Die Marke Bagsmart ist vielleicht nicht so bekannt wie z.B. Vanguard, Lowepro oder Manfrotto, deswegen aber bestimmt nicht schlechter. Bei der Bestellung habe ich mir noch gedacht, „hoffentlich passt da alles rein“. Als er ankam war ich überzeugt, diesen Rucksack kann man sogar für den Jakobsweg verwenden… so unglaublich riesig ist er. Auch er hat einen Hüftgurt, zur Entlastung der Schulter… naja, das Thema hatten wir ja schon.

Bagsmart

In diesen Kollos passt mein Equipment locker rein – und sogar noch vieles mehr. Aber – und hier kommt ein wichtiger Punkt – für den täglichen Gebrauch und für kleine Ausflüge finde ich ihn doch etwas zu wuchtig. Weiterhin hat mich der Geruch nach billigem Plastik abgeschreckt. Dieser war so extrem, dass ich den Rucksack auf die Terrasse bringen musste.

Gut gemacht, und da muss man Bagsmart auch mal loben, ist der herausnehmbare Einsatz im unteren Fach. Somit ist hier ein Daypack vorhanden und man kann Proviant für die Wanderung verstauen – Gott sei Dank.

BAGSMART – Der Hipster

Der zweite Bagsmart kommt schon deutlich kompakter über die Bühne. Auch wenn dieser am Anfang auch etwas gemüffelt hat, war es dieses mal nicht ganz so schlimm wie beim Großen. Der kleine Bagsmart, nennen wir ihn mal Hipsterbag, ist nicht sofort als Kamera Rucksack zu identifizieren und eignet sich somit perfekt für den Urlaub. Der seitliche Eingriff sorgt für einen schnellen Zugriff zur Kamera (natürlich auch für Diebe… aber wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen). Etwas blöd sind die Fachtrenner, die leider beim vollgepackten Rucksack etwas zu klein sind und der Kleinkram durch die Lücken rutschen kann (mein Fernauslöser liegt immer irgendwo anders). An der Unterseite befinden sich Gummi-Füße, die einen sicheren Stand gewährleisten.

Bagsmart Professioneller DSLR

Praktisch finde ich auch das obere Fach, das als Daypack gedacht ist, um sein „tägliches Brot“ dort zu verstauen. In dieses hat man entweder über die zwei Schnallen zugriff, die übrigens magnetisch befestigt werden, oder über einen Reißverschluss an der Seite. Echt praktisch für Leute, die mal schnell was reinstecken wollen…

Fazit

Welcher Rucksack passt am Besten zu mir? Ich habe mich für den Hipster Rucksack von Bagsmart entschieden. Aus zwei Gründen: 1. Der Rucksack sieht super aus und fühlt sich wertig an. 2. Mein „Kamerazeug“ passt komplett – und ich meine wirklich komplett – in diesen Rucksack. Preislich liegt der Bagsmart bei weniger als 100 € und ist damit eine wirklich tolle Alternative zu den Profi-Rucksäcken. Ich bin jetzt schon gespannt wie er sich im nächsten Urlaub schlagen wird… natürlich werde ich hier wieder davon berichten 😉 – bis dahin – bleibt geschmeidig.

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