Sony Alpha 68 – Der Vergleich

Say hello to my new Sony a68

 

Es ist um mich geschehen – ich bin bei der Sony Alpha wieder schwach geworden. Nachdem die alte Sony a58 verkauft wurde und der Abschied mir doch etwas schwer gefallen ist, musste jetzt natürlich wieder eine neue her. Doch welche wird meinen Ansprüchen gerecht?

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Zur Auswahl standen natürlich nur Sony-Modelle…  😀

Sony a6000 vs. Sony a68

Der aktuelle Hype um die a6000 hat auch mich neugierig gemacht. Viele schwärmen von dem schnellen Autofokus und der praktischen Handhabung im Taschenformat. So hat auch Viktor (Link zu seinem Blog), ein fleißiger Blog Leser und selber Fotograf, mich versucht zu überzeugen. Er ist begeistert von dieser Kamera 🙂

Man muss schon wirklich zugeben, es hat mich gereizt auf die a6000 (Amazon Link) mit E-Mount umzusteigen und dabei einige Vorteile mitzunehmen:

  • Kleine & leichte Kamera (dadurch immer dabei)
  • Fokuslupe automatisch beim Verdrehen vom Fokusring (wird vermutlich durch durch die zusätzlichen Sensoren erkannt)
  • WLAN
  • höhere Display-Auflösung

Doch es gibt auch ein paar Punkte, die mich eher etwas abgeschreckt haben – Nachteile:

  • E-Mount Objektive sind deutlich teurer als A-Mount Objektive
  • Kein Spiegel –  Sensor liegt frei beim Objektivwechsel
  • Kontrast-AF statt Phastendetektions-AF (normalerweise etwas langsamer und bei schlechten Lichtverhältnissen schlechter)
  • Bildstabilisator im Objektiv und nicht in der Kamera
  • Durch die kompakte Bauweise liegt sie etwas schlechter in der Hand gegenüber einer DSLR
  • Sucher ganz links und nicht wie bei der a58 mittig (Geschmacksache)

Nach langem überlegen habe ich dann doch Abstand von der Sony a6000 genommen. Die Tatsache, das meine alten A-Mount Objektive nur mit einem Adapter passen und so der Gewichtsvorteil hinfällig ist und die E-Mount Objektive doch um einiges teurer über die Ladentheke gehen hat mich umgestimmt. Die für mich weiteren genannten Nachteile konnten die Vorteile irgendwie nicht auf überbieten.

Als letztes stellte sich dann nur noch die Frage: Sony a68 oder die a77II?

Dominik konnte die a68 schon eine längere Zeit testen und auch er ist begeistert von seiner Cam (wie sollte es auch anders sein.. 🙂 ). In seinen Beiträgen (Vergleich zur a58 & Speichertastenbelegung) konntet ihr ja schon die ein oder andere Info und Besonderheit mitnehmen. Doch wie unterscheiden sich eigentlich die verschiedenen Systeme?

Vergleich Sony a56 vs. a68 vs. a77II vs. a6000

Nachfolgend eine kleine Vergleichstabelle zu den verschiednen Modellen. Teilweise sind die Infos von reisezoom.com übernommen, die mir bei der Entscheidung sehr geholfen haben und von mir erweitert bzw. korrigiert.

vergleichstabelle_sony3

Was soll ich sagen? Die Sony a77II (Amazon Link) ist natürlich eine tolle Kamera mit allem was man fürs fotografieren benötigt. Vor allem die höhere Display-/ Sucher-Auflösung und WLAN haben es mir schwer gemacht. Aber der Preis ist doppelt so hoch wie die der Sony a68 (Amazon Link)! Und das ist es mir dann doch nicht wert.

Alles in allem: Ich bin super glücklich mit meiner neuen Kamera – Die Sony Alpha 68 

18 Gedanken zu “Sony Alpha 68 – Der Vergleich

  1. ich gratuliere zum neuen modell 🙂 ich bin letztes jahr von der d90 auf die d7200 umgestiegen, weil es nach all den jahren acuh mal an der zeit war. die a6000 hab ich als zusatzkamera sehr zu lieben gelernt, sie wäre aber aufgrund ihrer größe und ihres digitalen suchers und wenig direkt bedienbaren knöpfen nicht wirklich ein ersatz für die große.

    1. Vielen Dank 😊
      Über neues Equipment oder eine neue Kamera freue ich mich immer wie ein kleines Kind an Weihnachten. 😅
      Den digitalen Sucher finde ich gar nicht schlimm, sondern mag ihn eigentlich ganz gern. Aber wie kommst du mit den Objektiven zurecht? Sind diese nicht sehr teuer im Vergleich zu anderen Modellen? Die a6000 ist halt echt super für unterwegs, um sie schnell mal mitzunehmen. Aber für richtig „shooten“ wäre sie mir auch zu klein 😉

      1. das kenne ich gut 🙂 bei mir war die a6000 ja eigentlich ein sehr kurzfristiger spontankauf, aber sie ist mir sehr ans herz gewachsen. allerdings habe ich sie wirklich für den zweck gekauft, wenn ich gern eine kamera dabeihaben möchte, fotografie aber nicht im vordergrund steht und wo die handlichkeit eine große rolle spielt. aus dem grund komme ich mit dem standard-kit eigentlich gut aus und brauche keine zusätzlichen objektive. wenn es um mehr technische spielereien geht, kommt die nikon zum einsatz!

        da das standard objektiv 16mm weitwinkel hat , ist es eigentlich für alles, was landschaft betrifft, super geeignet. zoom brauche ich nicht sooo oft ohne vorwarnung und im makrobereich ist sie für ein immerdrauf auch nicht so übel.

        1. Das klingt ja super. Dann wünsche ich dir noch viel Spaß und ganz viele tolle Fotos mit deiner Kombi 😉
          Aktuell reicht mir noch eine Kamera… aber wer weiß, vielleicht schlage ich auch mal bei einem Schnäppchen zu und „gönne“ mir noch ein gutes Stück 😅

          1. dankeschön 🙂 bei mir war einfach ausschlaggebend, dass ich gern ein mittelding zwischen handy und dem gewicht und umfang der großen haben wollte. ursprünglich hatte ich die canon g15, die hat aber irgendwie nicht zu mir gepasst und mit der sony bin ich jetzt wirklich happy 🙂

  2. Hört sich ja gut an.
    Ich bin vor ein paar Wochen auf die Sony RX100 M4 umgestiegen und auch super zufrieden! Das ist einfach eine richtig gute Kamera, wenn ich mal so Werbung für meinen Blog machen darf 😉 … auf meinem Blog kommt bald ein Test:D. Schaut doch gerne mal vorbei.
    Warum hast du dich nicht für die RX 10 entscheiden?

    1. Das ist ja Klasse 🙂 Es gibt echt tolle Sony Kameras. Die RX100 ist wirklich eine tolle Kompaktkamera! Da bin ich jetzt schon auf deinen Test gespannt. Hast du schon die Slow-Motion Modus ausprobiert? 1000 fps finde ich wirklich HAMMER!!! Mich würde es interessieren wie lange die Videos da werden und in welcher Qualität 🙂

      Die RX10 kenne ich nur ganz flüchtig, da mich Bridgekameras bis jetzt noch nicht wirklich interessiert haben. Ich bin halt ein riesen Fan von verschiedenen Objektive, die man immer Situationsabhängig wechseln kann 😉 – bei Kompaktkameras ist es anders, da liegt mein Fokus auf klein und leicht. Da ist ein festes Objektiv eher vorteilhaft.

      1. Habe schon die Slow Motion Funktion ausprobiert, dass sie echt beeindruckt aus. Doch wie schon zu erwarten leidet die Qualität des Videos recht stark. Das Argument mit den Objektiven kann ich gut verstehen, ich finde es auch sehr praktisch immer mal das Objektiv wechseln zu können. Aber die beste Kamera ist einfach die die man immer dabei hat und da ist die RX 100 echt unschlagbar!

  3. Hallo Johannes 🙂
    Schöner Beitrag, ich mag deinen Schreibstil sehr.
    Ich wollte dich fragen, wie es gerade mit deiner a68 aussieht. Bist du nach wie vor noch glücklich mit ihr?
    Ich habe ein ähnliches Problem wie du. Erst hatte ich eine a100 mit der ich das fotografieren gelernt habe. Dann kam eine a58 dazu. Was soll ich sagen, sie hat mir jahrelang Freude bereitet. Nun wird es Zeit für eine neue Kamera. Ich habe viel gelesen und mich für eine a6000 entschieden. Nun fehlen mir wirklich die Momente, mit meinen alten A Mount Objektiven zu fotografieren. Gerade habe ich nur ein Standardobjektiv der E Mount Reihe. Und es stört einen so langsam. Man möchte endlich wieder richtig los legen und fotografieren. So langsam bereue ich meinen Entschluss die a6000 gekauft zu haben und überlege auf eine a68 umzusteigen.
    Mir fällt die Entscheidung gerade nicht so leicht, aus Angst am Ende die a6000 doch völlig umsonst verkauft zu haben, anstatt mal zu sparen und ein richtig gutes Reiseobjektiv zu kaufen. (Ich bin ein schwieriger Fall 😅)
    Ich fotografiere hier und da. Bin eher der Reisefotograf. Allerdings wurde ich auch schon für Hochzeiten gebucht. Mit meinem teuren a Mount Objektiv wurden die Fotos immer schön, die Kamera war nur einfach zu langsam. Gerade wenn man die schönen Momente einfangen wollte (Luftballons steigen lassen) oder wenn ich im Inneren die Gäste fotografiert habe (die Fotos waren eine Katastrophe trotz Blitz). Deswegen musste die a58 einfach auch aus dem Grund weg, weil ich bereit bin für mehr & bessere Fotos.

    Nun lange Rede kurzer Sinn. Ich lese hier und da und hoffe das du mir vielleicht ein wenig mehr über die Zeit mit deiner 68er schreiben kannst.

    1. Hallo Sarah,
      Vielen Dank für deine lieben Worte 😊

      Das Thema Kamerakauf ist echt schwierig und kenn ich nur zu gut. Ich bin mittlerweile auf die a7iii umgestiegen, da ich für das Fotografieren jetzt doch lieber Vollformat bevorzuge (besser beim Rauschen, Bilder wirken „plastischer“ etc.) Ich bin jetzt damit super happy und würde jederzeit wieder so entscheiden.

      Ich finde auch, das es für e-Mount mittlerweile sehr viele gute Objektive gibt und der Markt meiner Meinung nach Zukunftsorientierter ist. Weiterhin kannst du mit Adaptern so gut wie alle Objektive weiter nutzen.

      Falls dich das handliche Format der a6000 nicht stört, würde ich an deiner Stelle eher die behalten und in ein gutes Objektiv investieren. Z.b. Das Tamron 28-75 2.8 ist echt ein super Objektiv (das auf meiner Wunschliste ganz oben steht) ich weiß natürlich nicht, was dein Budget betrifft 😬 – falls du nicht die Offenblende von 2,8 benötigst, gibt es auch schon echt gute Objektive, die auch bezahlbar sind.

      Die a68 war damals natürlich auch eine super Kamera, für die es gaaanz viele Objektive schon gibt. Aber wenn ich schon die a6000 hätte, würde ich glaub ich nicht mehr zurückwechseln wollen (außer sie ist dir zu klein 😉)

    2. P.s. wenn du dich auch mit Festbrennweiten arrangieren kannst, dann gibt es da auch verschiedene Objektive, die Lichtstark sind und mit denen du super Fotos (auch für Hochzeiten etc.) erzielen kannst. Über ein paar von denen haben wir hier auf dem Blog schon geschrieben. Falls du weiter Unterstützung benötigen solltest oder noch fragen hast, kannst du dich jederzeit melden. 😊

      Oder wenn du etwas von uns ausprobieren möchtest (Objektive, Kamera etc.) kannst du gerne mal bei uns vorbeischauen. 😉👌

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